Yoga in der Schwangerschaft

Inhaltsverzeichnis

 

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Schwangerschaftsyoga


Yoga ist nicht nur eine entspannende Meditationsart, die sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit und einem stetig wachsenden Trend erfreut, sondern auch eine spezielle Lebenseinstellung für viele Yoga-Praktizierende. Besonders Frauen finden Entspannung und innere Ruhe in dieser Art von Meditation. Es soll die Gesundheit fördern, indem es beispielsweise Rückenschmerzen lindert und einen positiven Einfluss auf eine richtige Atmung hat.

Wenn du seit kurzem oder schon seit längerer Zeit Yoga praktizierst und nun schwanger bist, ist dies kein Grund, mit Yoga aufzuhören. Denn auch für Schwangere gibt es Möglichkeiten Yoga weiterhin auszuüben oder sogar als Yoga-Anfängerin während der Schwangerschaft diese Mediationsart zu erlernen. Einige bestimmte Yoga-Übungen eignen sich nämlich für schwangere Frauen ebenso gut wie für Nicht-Schwangere und tun sowohl dem Körper als auch der Seele gut – und wer weiß, vielleicht gefällt das Yoga auch deinem ungeborenen Baby.

Obwohl leichtes Yoga in der Schwangerschaft grundsätzlich weder für die Schwangere noch für das Ungeborene schädlich ist, solltest du bei Unsicherheiten und Fragen deine Hebamme oder den Frauenarzt deines Vertrauens um Hilfe und Rat fragen. Denn dieser Artikel beinhaltet lediglich Tipps und Tricks, die du als schwangere Yogini – so heißen die weiblichen Yoga-Praktizierenden in der Yoga-Fachsprache – beachten solltest und die dir hilfreiches Wissen für Yoga in der Schwangerschaft liefern.

 

Allgemeine Fragen und Fakten zu „Yoga in der Schwangerschaft

Bevor du als schwangere Yogini mit Yoga beginnst oder weiterführst, stellst du dir bestimmt einige Fragen zu diesem Thema, die hier so gut wie möglich beantwortet werden sollen. Falls du jedoch spezielle Fragen bezüglich deiner eigenen Gesundheit und körperlichen Fitness hast, so ist es am besten, wenn du diese Fragen mit deiner Hebamme oder deinem Frauenarzt abklärst. Wenn bei dir aus ärztlicher Sicht nichts gegen Yoga-Übungen in der Schwangerschaft spricht, so kannst du unbesorgt einen Yoga-Kurs besuchen oder leichte Yoga-Übungen daheim ausüben.

 

Ist Yoga in der Schwangerschaft gefährlich für die Schwangere & das Ungeborene oder unbedenklich & erlaubt?

Eine der wichtigsten Fragen ist sicherlich, ob Yoga in der Schwangerschaft “gefährlich“ für dich als Schwangere und das ungeborene Baby ist. Fakt ist, dass Yoga an sich keine Sportart ist und somit normalerweise auch keine schweren, körperlichen Risiken mit sich bringt. Prinzipiell wird Yoga als Meditationsart angesehen und dient vor allem der Entspannung.

Nichtsdestotrotz gibt es einige Übungen im Yoga, die körperlich sehr anspruchsvoll sind, da dabei viele Muskeln verschiedener Körperpartien gedehnt und gestreckt werden. Dazu zählen zum Beispiel Übungen wie „der herabschauende Hund“ (Bild einfügen) oder „der Kranich“ bzw. „die Krähe“ (Bild einfügen). Derartige Übungen solltest du aufgrund möglicher gesundheitlicher Konsequenzen für dich und dein ungeborenes Kind vermeiden. Stattdessen solltest du als schwangere Yogini lieber leichtere und körperlich weniger anstrengende Übungen, wie zum Beispiel den Kamelritt (Bild einfügen) oder den Sonnengruß (Bild einfügen), durchführen.

Dabei findest du und dein Kind in deinem Bauch sicherlich genauso viel Entspannung wie bei den anderen Übungen, die du im nicht-schwangeren Zustand normalerweise ausübst. (Verweis auf Yoga-Video?) Generell ist es sinnvoll, vor der Teilnahme an Yoga-Kursen oder dich mit deinem Frauenarzt abzusprechen und abzuklären, ob du physisch in der Lage bist, leichte Yoga-Übungen ohne Risiko für dich oder dein ungeborenes Baby durchzuführen.

 

Warum ist Yoga in der Schwangerschaft gesundheitsfördernd?

Yoga und Schwangerschaft – das klingt für viele nicht vereinbar, weil hier körperliche Betätigung und körperlicher Ausnahmezustand als Gegensätze aufeinandertreffen. Doch wie ärztlich festgestellt wurde, kann leichtes Yoga durchaus förderlich für die Gesundheit der schwangeren Frau und deren ungeborenen Kindes sein.

Yoga kann deshalb gesundheitsfördernd sein, weil es erwiesenermaßen nicht nur ein körperliches Training der Gelenke und Muskeln ist, sondern auch eine meditative Entspannungsmethode für Körper, Seele und Geist gleichermaßen ist. Wenn du Yoga, egal ob im schwangeren oder nicht-schwangeren Zustand in richtiger Art und Weise ausübst, dann tust du sowohl dir als auch deinem Kind in deinem Bauch etwas Gutes. Wenn du wissen möchtest, welche Yoga-Übungen für dich als Schwangere geeignet sind, so findest du hier (Video, Bilder, Fotos) einige graphische Beispiele.

Deine Yoga-Lehrerin oder dein Yoga-Lehrer, wenn du denn einen Yoga-Kurs besuchst, können dir sicherlich auch weitere Übungen zeigen. Manchmal wissen auch Hebammen, welche Yoga-Übungen am besten für Schwangere geeignet sind. Am besten fragst du einfach mal nach, so dass du dann guten Gewissens dein Schwangerschaftsyoga praktizieren kannst.

 

Welche Vorteile bringt Yoga in der Schwangerschaft?

Yoga ist bei richtiger Ausführung und bestenfalls unter professioneller Anleitung sowohl für nicht-schwangere Frauen als auch für Schwangere eine körperliche und geistige Betätigung, die zur Tiefenentspannung angewendet wird.

Für dich als werdende Mutter ist Yoga also eine ideale Möglichkeit, um während deiner Schwangerschaft deinen Körper zu entspannen und deine innere Ruhe zu finden. Ob daheim, eventuell unter Anleitung von professionellen Yoga-Videos wie zum Beispiel diesem hier (Video einfügen?), unter Beaufsichtigung deiner Hebamme bzw. einer privaten Yoga-Lehrerin oder in einem Yoga-Kurs, möglicherweise speziell für schwangere Yoginis, kannst du dein eigenes Schwangerschaftsyoga ausüben.

Yoga in der Schwangerschaft hilft insbesondere gegen Rückenschmerzen und Verspannungen und kann deshalb diese schwangerschaftstypischen Symptome etwas lindern.

 

Darf man Power-Yoga in der Schwangerschaft ausüben?

Bei traditionellen Yoga-Stilen, wie beispielsweise beim Hatha-Yoga, sind die Abläufe immer die gleichen – unabhängig von den Yogis, den männlichen Yoga-Teilnehmern, und den Yoginis, den weiblichen Yoga-Teilnehmerinnen. Power-Yoga ist dagegen eine Form des Yogas, bei der sich die Atemtechniken, die Körperpositionen und die Bewegungsabläufe den Yoga-Praktizierenden, also den Yogis und Yoginis, anpassen.

Power-Yoga in Form von einfachen Übungen eignet sich also gut für Schwangere, da die Übungen an die körperlichen Fertigkeiten und mentalen Fähigkeiten von Schwangeren ideal angepasst werden können. Deshalb wirst du, wie auch andere werdende Mütter, die gerne Yoga während ihrer Schwangerschaft ausüben, mit Power-Yoga im Gegensatz zum traditionellen Yoga nicht zu schnell überfordert sein.

Stattdessen wirst du genau wie andere, nicht-schwangere Power-Yoga-Teilnehmer/innen individuell und entsprechend deiner körperlichen Umstände deine innere Ruhe und Kraft finden, die du für deine weitere Schwangerschaft bestimmt brauchen wirst. Am besten informierst du dich vorab, wo du entsprechende Power-Yoga-Kurse ansehen oder sogar besuchen (Link!) kannst.

 

Kann Yoga in der Schwangerschaft der Schwangeren oder dem Ungeborenen auch schaden?

Wie bereits erwähnt, ist Yoga in der Schwangerschaft weder schädlich noch gesundheitlich beeinträchtigend für die werdende Mutter oder das ungeborene Baby. Nichtsdestotrotz solltest du Yoga-Übungen mit starken Verrenkungen bzw. Verdrehungen oder Übungen auf dem Bauch, dem Rücken oder im Hand- bzw. Kopfstand vermeiden, da dies deinen schwangeren Körper und dein Kind in deinem Bauch zu sehr belasten würde. Bevor du als Schwangere mit Yoga beginnst oder diese Meditationsart weiterführst, solltest du dich gründlich von deinem Hausarzt oder deinem Frauenarzt untersuchen lassen und von ihm eine offizielle Zustimmung einholen, dass du Yoga ohne Risiken für dich und dein Baby ausüben darfst.

 

Für wen ist Yoga in der Schwangerschaft geeignet und sinnvoll?

Zunächst einmal ist Yoga in der Schwangerschaft für alle schwangeren Frauen geeignet und sinnvoll. Es ist jedoch wichtig, dass du dich vor dem Beginn von Yoga oder vor der Weiterführung von Yoga in der Schwangerschaft, wenn du es schon davor betrieben hast, von deinem Arzt aufklären lässt, ob Yoga für dich und deinen körperlichen Zustand zulässig ist.

Beispielsweise bei einer vorliegenden Risikoschwangerschaft ist doppelte Vorsicht geboten – nicht nur bei der Ausübung von Yoga, sondern auch von anderen körperlichen Tätigkeiten, egal in welcher Schwangerschaftswoche. Aber auch wenn du zuvor noch nie oder nur sehr selten Yoga ausgeübt hast, solltest du dich von deiner Hebamme oder einer professionellen Yoga-Lehrerin mit Kenntnissen und Erfahrung zu Yoga in der Schwangerschaft beraten lassen.

 

Schwangerschaftsyoga für Schwangere mit Yoga-Erfahrung

Die beste Voraussetzung für Yoga in der Schwangerschaft ist natürlich, wenn du bereits vor deiner Schwangerschaft eine aktive Yogini warst, denn dann fallen dir die Yoga-Übungen in deiner Schwangerschaft wahrscheinlich leichter als einer Schwangeren, die noch nie Yoga ausgeübt hat. Womöglich weißt du sogar selbst am besten, welche Übungen dir guttun und welche davon sich zu geeigneten Yoga-Übungen speziell für dich in deinem jetzigen schwangeren Zustand umwandeln lassen.

Hier sind einige Beispiele, wie sich gängige Yoga-Übungen zu Übungen für schwangere Yoginis umwandeln lassen. (Ähnliche Graphiken wie jene auf dieser Website einfügen: http://yogajournal.de/wp-content/uploads/2010/01/SCHWANGERSPECIAL.pdf). Diese Übungen sind sowohl für Schwangere mit langjähriger Yoga-Erfahrung als auch für Schwangere mit weniger Yoga-Erfahrung geeignet.

 

Schwangerschaftsyoga für Schwangere mit Sporterfahrung, aber ohne Erfahrung mit Yoga

Falls du mit Yoga noch nicht in Berührung gekommen bist, aber vor deiner Schwangerschaft relativ sportlich warst und auch während deiner Schwangerschaft mit ärztlicher Erlaubnis sportlich aktiv bist, dann solltest du keine Probleme haben, Yoga-Übungen auszuführen. Dein Körper ist durch deine sportlichen Vortätigkeiten nämlich schon an Dehnungen und Streckungen, die im Yoga gängig sind, gewöhnt, weshalb eine Umstellung auf Yoga für dich als sportlich aktive Schwangere kein großes Problem darstellen sollte. Probier’ es doch einfach mal aus und finde heraus, ob dir Yoga als Art der Entspannung und Meditation zusagt!

 

Schwangerschaftsyoga für Schwangere ohne Sport- und Yogaerfahrung

Für dich ist Sport eher ein Fremdwort und du warst bisher nicht sehr sportlich aktiv? Aber du möchtest trotzdem Yoga während deiner Schwangerschaft ausprobieren, um etwas für deine Gesundheit und deine Fitness zu tun? Dann dürfte es nach einem Gesundheitscheck durch deinen Arzt kein Problem sein, unter Aufsicht einer Yoga-Lehrerin oder in einem Yoga-Kurs, möglicherweise extra für schwangere Yoginis, spezielles Schwangerschaftsyoga auszuüben.

Richtig ausgeführt und unter Anleitung eines Yoga-Lehrers oder –Lehrerin kann Yoga also auch für Schwangere ohne jegliche Vorerfahrung ein tolles Erlebnis für Körper und Seele sein. Auch das Baby in deinem Bauch wird möglicherweise von deiner inneren Ruhe profitieren und sich genauso wohlfühlen wie du es tust.

 

Ab wann ist Yoga in der Schwangerschaft sinnvoll?

Schwangerschaftsyoga kann bereits nach Feststellung der Schwangerschaft praktiziert werden, wenn du dies tun möchtest. Wichtig ist, dass du dich wohl fühlst und dein Arzt dir deine gesundheitliche Fitness und deinen guten Gesundheitszustand, der für Sport und Yoga in der Schwangerschaft notwendig ist, bestätigt. Ist dies der Fall, dann steht einer schwangerschaftsgerechten Yoga-Session nichts mehr im Wege!

 

Yoga in der frühen Schwangerschaft

Da du am Anfang deiner Schwangerschaft, d.h. im ersten Semester, noch keinen großen Bauch hast, oder höchstens nur ein Bäuchlein zu sehen ist, kannst du in dieser Zeit rein physisch gesehen, Yoga-Übungen relativ unbeschwert ausüben. Nichtsdestotrotz solltest du nur dann Yoga praktizieren, wenn du dich auch wirklich wohlfühlst. Denn falls du, wie so viele andere Schwangere, unter den typischen Schwangerschaftsbeschwerden leiden solltest, dann wäre es in deinem gesundheitlichen Sinne, Yoga-Übungen ruhen zu lassen und dich nicht unnötig körperlich anzustrengen.

Auch in diesem Fall ist es stets ratsam, deinen Arzt oder deine Hebamme zu konsultieren, wenn du dir nicht sicher bist, ob du Yoga in der frühen Schwangerschaft praktizieren sollst. Am besten hörst du auf deinen Körper – er wird dir zu erkennen geben, wenn es ihm nicht guttut und wenn er manche Yoga-Übungen nicht gut verträgt.

 

Yoga in der Mitte der Schwangerschaft

Ab dem zweiten Trimester geht es den meisten Schwangeren wieder etwas besser, da die typischen Schwangerschaftsbeschwerden nachlassen, sich die Schwangerschaft gefestigt hat und das Fehlgeburtsrisiko nun sehr gering ist. Deshalb ist das zweite Trimester die ideale Zeit für Schwangerschaftsyoga. Außerdem ist dein Bauch noch nicht zu groß, so dass du die meisten Yoga-Übungen noch einigermaßen leicht ausführen kannst. Vielleicht findest sogar einen Yoga-Kurs mit anderen schwangeren Yoginis, wo du dich mit den anderen werdenden Müttern nicht nur über Yoga, sondern bestimmt auch über andere Themen unterhalten kannst.

 

Yoga am Ende der Schwangerschaft

Da ab dem dritten Semester dein Bauch schon relativ groß ist, werden dir bestimmt einige Yoga-Übungen schwerer fallen als zuvor. Trotzdem ist das leichte Ausüben von Yoga nach wie vor erlaubt, solange dir dein Arzt seine ärztliche Zustimmung gibt. Deine Hebamme, deine Yoga-Lehrerin stehen dir bestimmt mit Rat und Tat zur Seite, wenn du Fragen zu den Übungen des Schwangerschaftsyogas hast oder weitere schwangerschaftsgerechte Yoga-Übungen wie diese hier (Link auf Graphik-Beispiele!) ausprobieren möchtest.

 

Wie und wie lange kann man Yoga in der Schwangerschaft ausüben?

Am besten übst du Yoga dann aus, wenn es dir danach ist. Ganz ohne Stress und ohne unter Druck zu stehen. Denn dann erfüllst du genau das Prinzip des Yogas, nämlich seine innere Ruhe mittels Meditation zu finden und so bestmöglich seine Seele und seinen Körper zu entspannen. An diese Prämisse solltest du dich als Yogini stets halten – egal, ob schwanger oder nicht. Eine Schwangerschaft hat ihre Höhen und Tiefen, die du während deines Yoga-Training berücksichtigen solltest.

Wenn es dir mental nicht so gut geht, dann kann Yoga durchaus eine Möglichkeit sein, um abzuschalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Falls du jedoch körperliche Schmerzen hast, die lange anhalten und sich womöglich verstärken, dann wird es dir nicht möglich sein, dich auf das Yoga zu konzentrieren. Stattdessen solltest du einen Arzt aufsuchen oder deine Hebamme kontaktieren, um deine Schmerzen abzuklären und schnelle Linderung dagegen zu finden.

 

Yoga-Übungen für Schwangere im 1. Trimester

Die meisten gängigen Yoga-Übungen kannst du relativ unbeeinträchtigt im ersten Trimester durchführen, solange dir dein Arzt bestätigt, dass du leichte Sportarten und Yoga aus gesundheitlicher Sicht unbesorgt durchführen darfst. In diesem Video siehst du, welche Yoga-Übungen am besten für das erste Trimester geeignet sind. Mach’ doch gleich mal mit!

 

Yoga-Übungen für Schwangere im 2. Trimester

Im zweiten Trimester ist deine Schwangerschaft stabiler, da sich das Fehlgeburtsrisiko minimiert und du so, zwar mit einem kleinen Bauch, aber doch unbesorgt einige Yoga-Übungen durchführen kannst. Hier, in diesem Video, wird dir gezeigt, wie du Yoga auch noch im zweiten Trimester praktizieren kannst. Warum nicht einfach mal ausprobieren?

 

Yoga-Übungen für Schwangere im 3. Trimester

Der Schwangerschaftsbauch ist natürlich im dritten Semester nicht mehr zu übersehen und kann auch bei einigen Yoga-Übungen hinderlich sein. Trotzdem gibt es einige Varianten unter den Yoga-Übungen, die sich auch mit größerem Bauch ausüben lassen können. Diese Übungen werden dir hier, in diesem Video, vorgeführt. Versuch’s doch einfach mal!

 

Welche Übungen sind weniger geeignet bzw. nicht erlaubt in der Schwangerschaft?

Wie schon in den vorangegangenen Abschnitten angedeutet, sind nicht alle Yoga-Übungen für Schwangere geeignet. Vor allem mit stets wachsendem Bauch in den fortgeschrittenen Schwangerschaftswochen fallen viele Yoga-Übungen den schwangeren Yoginis schwerer. Aber auch im ersten Trimester kann es beim Yoga-Training durch die typischen Schwangerschaftsbeschwerden zu Komplikationen beim Yoga kommen, so dass du dann lieber kein Yoga ausüben solltest.

Lass dich am besten von deinem Frauenarzt, deiner Hebamme oder von einer Yoga-Lehrerin mit Erfahrung mit schwangeren Yoginis aufklären, wie du welche Yoga-Übungen ausführen sollst ohne körperliche Beschwerden davon zu erleiden. Zum Beispiel solltest du Yoga-Übungen wie den „Sonnengruß“ nur ausführen, wenn du dich gut dabei fühlst und dein Arzt diese Yoga-Einheit als unbedenklich für dich als Schwangere ansieht. Ebenso verhält es sich mit bestimmten Atemübungen, mit Übungen im Vierfüßlerstand, in Umkehrhaltungen oder im Meditationssitz. Bei der Ausübung dieser und all den anderen Yoga-Übungen kommt es auf dein eigenes Wohlbefinden und die ärztliche Einschätzung an, ob du diese Übungen ausführen willst, kannst und darfst. Dein Körper gibt dir dabei die entsprechenden Signale – hör’ ruhig auf ihn!

 

Worauf soll man beim Yoga in der Schwangerschaft achten?

Beim Yoga solltest du vor allem darauf achten, dass du nur dann Yoga machst, wenn dir danach ist und du dich fit genug dafür fühlst. Dies gilt sowohl für Yoga im normalen Zustand als auch in der Schwangerschaft. Wichtig ist auch, besonders wenn du schwanger bist, nur Yoga-Übungen zu machen, die dir und dem Kind in deinem Bauch nicht schaden. Einige Beispiele für solche Yoga-Übungen siehst du hier (Verlinkung auf Bilder/Fotos). Auch die Bekleidung, die Ausrüstung und die Ernährung vor und nach dem Yoga spielen eine Rolle und können dein Wohlbefinden während des Yogas beeinflussen.

 

Passende (Schwangerschafts-)Kleidung für das Yoga-Training in der Schwangerschaft

Natürlich ist auch eine korrekte Bekleidung beim Yoga in der Schwangerschaft wichtig, damit du dich wohlfühlst. Je nachdem wie groß dein Bauch schon ist, ist eine entsprechende Trainingshose und ein bequemes Oberteil notwendig. Die Yoga-Kleidung solltest du dann im Laufe der Zeit an den wachsenden Bauch anpassen, so dass du noch ohne körperlichen Einschränkungen aber mit Freude Yoga ausüben kannst. Beispiele, wie eine passende Yoga-Bekleidung für schwangere Yoginis aussehen kann, siehst du hier (Verlinkung auf Fotos/Bilder). Die Yoga-Hose sollte einen lockeren Bund haben, so dass dein größer werdender Bauch nicht eingeengt wird, und auch das Oberteil sollte nicht zu eng angliegen, da sonst deine Brüste schmerzen könnten.

 

Ausstattung für Yoga in der Schwangerschaft (Yoga-Matte, Kissen, …)

Neben der entsprechenden Yoga-Bekleidung für schwangere Yoginis ist natürlich auch eine umfassende Ausrüstung für Yoga nötig. Dazu zählt eine professionelle Yoga-Matte, die mindestens so groß bzw. lang sein sollte, wie du es bist, so dass du dich mit ausgestrecktem Körper problemlos auf diese Matte legen kannst. Für einige Übungen benötigst du als schwangere Yogini außerdem ein Kissen, welches dich bei diesen Übungen unterstützt und dir in verschiedenen Positionen Halt bietet. Hier (Beispielfotos/-bilder) findest du einige Beispiele für geeignete Yoga-Matten und Yoga-Kissen für Schwangere, die nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern außerdem sehr modisch gestaltet sind.

 

Ernährung vor und nach dem Yoga während der Schwangerschaft

Bestimmt möchtest du auch wissen, welche Lebensmittel du vor und während des Yogas zu dir nehmen darfst. Am besten nimmst du sowohl vor dem Yoga als auch nach dem Yoga leichte und nährstoffreiche Kost zu dir. Dazu zählt zum Beispiel Gemüse oder Obst oder leichte Kost wie zum Beispiel Haferflocken mit Milch. Vermeiden solltest du hingegen schwere Kost, wie zum Beispiel Fleischgerichte oder Kartoffelgerichte mit vielen Kohlenhydraten. Mit der Zeit wirst du merken, welche Nahrungsmittel dir vor und nach dem Yoga guttun.

Denn ein einheitliches Essenrezept gibt es leider nicht, da jeder (schwangere) Körper anders auf diverse Nahrungsmittel reagiert. Am wichtigsten ist es, dass du viel, d.h. bis zu 3 Liter am Tag, trinkst, am besten Getränke ohne viel Zucker. Dazu zählt natürlich Wasser und Tee ohne Zucker, der sehr nährreich und außerdem geschmackvoll sein kann. Wenn du dir bezüglich Ernährung nicht sicher bist, kannst du deinen Arzt, deine Hebamme oder einen ausgebildeten Ernährungsberater mit Erfahrung mit Schwangeren um Rat fragen.

 

Wie oft darf man Yoga in der Schwangerschaft ausüben?

Yoga darfst du, wenn dir dein Arzt seine ärztliche Erlaubnis gibt, regelmäßig ausüben. Solange es dir guttut und du keine Schmerzen hast, darfst du mehrmals in der Woche leichte Yoga-Übungen durchführen, um dir, deinem Körper mit dem Baby in deinem Bauch und deiner Seele etwas Gutes zu tun. Vielleicht besuchst du auch einen Yoga-Kurs, wo du sowieso regelmäßig die Verpflichtung verspürst, hinzugehen. Oder aber du hast eine persönliche Yoga-Lehrerin, die dich ebenso regelmäßig motiviert, einige Yoga-Übungen durchzuführen. Letztendlich liegt es an dir, wann, wie oft und wo du als schwangere Yogini Yoga durchführst. Solange es dir dabei gut geht, ist es auf jeden Fall erlaubt!

 

Wer leitet Yoga-Kurse für Schwangere?

Yoga-Kurse werden prinzipiell von Menschen geleitet, die eine mehrjährige Ausbildung in mindestens 720 Unterrichtseinheiten zum Yoga-Lehrer oder –lehrerin erfolgreich absolviert haben (Verlinkung auf Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. – BDY). Diese Yogalehrer bzw. –lehrerinnen mit dieser fundierten Ausbildung dürfen dann anderen Yoga-Interessierten in Einzelstunden oder in Gruppenkursen Yoga unterrichten, indem sie ihnen traditionelle oder modernere Yoga-Übungen professionell beibringen. Eine spezielle Ausbildung zum Yoga-Lehrer für Schwangere gibt es leider nicht.

Allerdings haben einige Yoga-Lehrer bzw. –lehrerinnen immer wieder mal schwangere Yoginis in ihren Kursen unterrichtet, so dass sie über die Jahre hinweg viel Erfahrung gesammelt haben und eine gewissen Routine im Unterrichten von schwangeren Yogins besteht. Wenn du als schwangere Yogini also Interesse an der Teilnahme an einem Yoga-Kurs hast, dann solltest du dich über das Internet oder persönlich bei Yoga-Verbänden oder Yoga-Lehrern informieren, wer inwieweit Erfahrung mit schwangeren Yoga-Teilnehmern hat und ob du an einem Kurs mit einem erfahrenen Yoga-Lehrer oder –lehrerin teilnehmen kannst. Einige professionelle Yoga-Sessions mit ausgebildeten Yoga-Lehrern werden auch via Internet als Videos angeboten. Schau’ dir es dir hier (Verlinkung) doch einfach mal an!

 

Gibt es spezialisierte Yogalehrer/-innen für Schwangerschaftsyoga?

Wie bereits erwähnt, gibt es keine spezielle Ausbildung zum Yoga-Lehrer oder –lehrerin. Deswegen gibt es also auch keine tatsächlich spezialisierten Yogalehrer/-innen. Aber es gibt wie gesagt Yogalehrer/-innen, die während ihrer Berufslaufbahn viel Erfahrung mit schwangeren Teilnehmern gesammelt haben und dir als schwangere Yogini deshalb bestimmt auch hilfreich zur Seite stehen können. Frag doch einfach mal in der Yoga-Schule deines Vertrauens nach, ob es einen erfahrenen Yoga-Lehrer oder –lehrerin gibt, bei dem du Yoga-Stunden nehmen kannst. Alternativ kannst du auch im Internet professionelle Yoga-Videos wie dieses hier ansehen und versuchen, die vorgeführten Übungen nachzumachen.

 

Wie kann Yoga für Schwangere bei der Geburtsvorbereitung unterstützend wirken?

Schwangerschaftsyoga kann für Schwangere bei der Geburtsvorbereitung durchaus eine Unterstützung sein. Einige Yoga-Stile sind deshalb gut für die Vorbereitung auf die Geburt geeignet, weil sie verschiedene Geburtspositionen aufgreifen, das Becken entspannen und mit Atemübungen auf die Atemzüge während der Geburt vorbereiten. Aus diesem Grund werden ein paar ausgewählte Yoga-Übungen sogar in einigen Geburtsvorbereitungskursen (Link!) angewandt.

 

Wie findet man einen Yogakurs speziell für Schwangere, worauf sollte man bei der Wahl achten und wo kann man sich anmelden?

Heutzutage lässt sich eine Yoga-Schule in deiner Nähe, ein Yoga-Kurs, der in deiner Umgebung stattfindet und ein Yoga-Lehrer oder –lehrerin, die in deiner Nähe unterrichten, relativ leicht über das Internet auf verschiedenen Yoga-Portalen finden. Alternativ kannst du persönlich oder telefonisch die Auskunftstelle deiner Heimatstadt kontaktieren – die Angestellten dort wissen meistens über alle Veranstaltungen, Kurse und Events der Stadt Bescheid und können dir bestimmt sagen, wo und wann Yoga-Kurse – auch für Schwangere – stattfinden. In vielen Yoga-Schulen haben sich bereits spezielle Yoga-Kurse für Schwangere etabliert.

Je nachdem, was du dir von einem Yoga-Kurs erwartest und welche Ansprüche du an den Yoga-Kurs und an den Yoga-Lehrer bzw. –lehrerin hast, solltest du dir deinen eigenen Yoga-Kurs bzw. Yoga-Lehrenden aussuchen. Vielleicht hörst du dich vor deiner endgültigen Wahl erst einmal in deinem näheren Umfeld nach positiven Resonanzen bezüglich Yoga-Kursen für Schwangere um und entscheidest dich dann wohlüberlegt für den Yoga-Kurs oder Yoga-Lehrenden, der dir am besten zusagt. Die meisten Yoga-Schulen und Yoga-Lehrer bieten dafür außerdem extra Schnupperstunden an, in denen du den Yoga-Lehrer oder die –lehrerin und die Kurs-Atmosphäre kennenlernst.

Wenn du dich sowohl mit dem Yoga-Lehrenden verstehst als auch mit dem sozialen Klima in dem Kurs und dem Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden bist, dann steht einer Anmeldung zu einem Yoga-Kurs entweder bei der Yoga-Schule oder dem Yoga-Lehrenden selbst nichts mehr im Wege! Yoga kann dann während deiner Schwangerschaft dein Wohlbefinden rundum stärken, welches sich auch automatisch positiv auf das Kind in deinem Bauch auswirkt, so dass ihr beide entspannt der Geburt entgegenblicken könnt.